|
| Die
Katholische Kirchenmusik Bürstadt (KKM) entstand 1924.
Ihr Gründer war Edmund Mickler, von 1922-1927 Kaplan in
Bürstadt, der auf Anregung des damaligen Pfarrers
Georg Wolf musikbegeisterte Männer ansprach und zu
einer Bläsergruppe vereinte. |
 |
Selbst sehr
musikbegabt übernahm Kaplan Mickler das Amt des
Dirigenten, die geistliche Leitung hatte Pfarrer
Wolf. Unter großen Opfern wurden Instrumente
angeschafft, die Kaplan Mickler zum Teil selbst
mitfinanzierte. |
| Erstmals
konnte eine 8-Mann Kapelle am Ostermontag 1924 den
Gottesdienst feierlich mitgestalten. Dieses erste
Auftreten war die beste Werbung für neue aktive
Mitglieder, so daß man bald eine Kapelle von 20 aktiven
Musikern vorweisen konnte. |
|

|
 |
Im Jahre 1925
übernahm Philipp Deutsch die musikalische Leitung des
Vereins, unter ihm erfuhr die KKM einen beachtlichen
Aufschwung. 1927 zählte das Orchester bereits 27
Musiker und war in der Lage bei nahezu allen
Festlichkeiten der kirchlichen Vereine sowie in den
Gottesdiensten aufzutreten. |
| Am 23.01.1927
fand die eigentliche Gründungs- versammlung statt, zum
1. Vorsitzenden wurde Otto Kilian gewählt. |
| Erste Bewährungsprobe
für den noch jungen Verein waren die Auswirkungen des
2. Weltkrieges, die das Auftreten der KKM stark einschränkte
und mit Kriegsbeginn nahezu unmöglich machte. |
 |
In diese
Zeit fällt die verdienstvolle Stabführung an Heino
Schneider, dem späteren Präses der Bläserchöre im
Bistum Mainz, der von 1937-1940 Kaplan in Bürstadt war.
Präses in diesen schwierigen Jahren war Pfarrer Josef
Adams. |
 |
Nach dem
Weggang von Heino Schneider übernahm 1943 Otto Kilian
das Amt des Dirigenten, 1. Vorsitzender wurde Philipp
Brenner. Bereits Ende Mai 1945
konnten wieder regelmäßige Proben aufgenommen werden.
Erster großer Auftritt der KKM nach dem Kriege war die
Teilnahme am 1.Deutschen Katholikentag im September 1948
in Mainz, gleichzeitig die Geburtsstunde des Diözesanmusikverbandes. |
|
|
 |
|
|